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Das Erneuerbare-Energien-Gesetz
In der neuen
Fassung des EEG werden die Vergütungen ab dem 01.08.2004 -
abhängig von Anlagentyp und Anlagengröße - weiter
ausdifferenziert und sind durchweg als permanent sinkende
Vergütungssätze (degressiv) angelegt. Die Degressionsrate liegt
bei 1,5 % jährlich, beginnend ab August 2004. Daraus ergeben
sich folgende Vergütungssätze:
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Strom aus Biomasse
(EEG,
§ 8)
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Grundvergütung:
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Vergütung mit NaWaRo-Bonus
(nachwachsende Rohstoffe, Gülle, Schlempe):
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Inbetrieb-setzung
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150 kW
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500 kW
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5 MW
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150 kW
|
500 kW
|
5 MW
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2004
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11,50
|
9,90
|
8,90
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17,50
|
15,90
|
12,90
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2005
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11,33
|
9,75
|
8,77
|
17,33
|
15,75
|
12,77
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2006
|
11,16
|
9,60
|
8,64
|
17,16
|
15,60
|
12,64
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2007
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10,99
|
9,46
|
8,51
|
16,99
|
15,46
|
12,51
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2008
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10,83
|
9,32
|
8,38
|
16,83
|
15,32
|
12,38
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2009
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10,67
|
9,18
|
8,25
|
16,67
|
15,18
|
12,25
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2010
|
10,51
|
9,04
|
8,13
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16,51
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15,04
|
12,13
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Zuschläge (+ 2 ct/kWh)
werden genehmigt bei:
-
Voraussetzung: Kraft-Wärme-Kopplung
-
Umwandlung der Biomasse durch thermochemische Vergasung oder
Trockenfermentation
-
Aufbereitung des zur Stromerzeugung eingesetzten Gases auf
Erdgasqualität
-
Stromerzeugung mittels Brennstoffzellen, Gasturbinen,
Dampfmotoren, ORC-Anlagen, Mehrstoffgemischanlagen oder
Stirling‑Motoren
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Strom aus Deponiegas,
Klärgas, Grubengas (EEG, § 7)
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Grundvergütung:
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Inbetrieb-setzung
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500 kW
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5 MW
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Zuschläge (+ 2 ct/kWh)
werden genehmigt bei:
-
Voraussetzung: Kraft-Wärme-Kopplung
-
Aufbereitung des zur Stromerzeugung eingesetzten Gases auf
Erdgasqualität
-
Stromerzeugung mittels Brennstoffzellen, Gasturbinen,
Dampfmotoren, ORC-Anlagen, Mehrstoffgemischanlagen oder
Stirling‑Motoren
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2004
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7,67
|
6,65
|
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2005
|
7,55
|
6,55
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2006
|
7,44
|
6,45
|
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2007
|
7,33
|
6,35
|
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2008
|
7,22
|
6,25
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2009
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7,11
|
6,16
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2010
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7,00
|
6,07
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Die Bedeutung des
Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes für BHKW-Anlagen
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bedeutet die gleichzeitige Erzeugung
von Wärme und Strom mit einem höheren Gesamtnutzungsgrad als bei
bisherigen, konventionellen Energieerzeugungssystemen. Die
Kraft-Wärme-Kopplung mit energetischen Gesamtnutzungsgraden von
bis zu 90% stellt bislang trotz des hohen Potenzials zur
Ressourcenschonung und Umweltentlastung nur einen Anteil von ca.
12% der Stromerzeugung.
Das am 1. April 2002 in Kraft getretene „Gesetz für die Erhaltung, die
Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung“ weist
einige Besonderheiten für kleine KWK‑Anlagen auf. Ausschließlich
der Zubau neuer KWK-Anlagen bis 2 MWel wird
gefördert.
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Zuschlagszahlungen
nach KWKG in Euro-Cent:
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Inbetriebsetzung
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2002
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2003
|
2004
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2005
|
2006
|
2007
|
2008
|
2009
|
2010
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alte Bestandsanlagen 1)
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1,53
|
1,53
|
1,38
|
1,38
|
0,97
|
--
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--
|
--
|
--
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neue Bestansanlagen 2)
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1,53
|
1,53
|
1,38
|
1,38
|
1,23
|
1,23
|
0,82
|
0,56
|
--
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modernisierte Anlagen 3)
|
1,74
|
1,74
|
1,74
|
1,69
|
1,69
|
1,64
|
1,64
|
1,59
|
1,59
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neue kleine KWK-Anlagen
(Inbetriebsetzung nach 01.04.02)
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2,56
|
2,56
|
2,40
|
2,40
|
2,25
|
2,25
|
2,10
|
2,10
|
1,94
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neue kleine KWK-Anlagen bis
50 kWel
(Inbetriebsetzung zwischen 01.04.2002 und 31.12.2008)
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5,11
Euro-Cent für einen Zeitraum von 10 Jahre
ab Aufnahme des Dauerbetriebes der Anlage
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neue Brennstoffzellen (Inbetrieb-setzung
nach 01.04.2002)
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5,11
Euro-Cent für einen Zeitraum von 10 Jahre
ab Aufnahme des Dauerbetriebes der Anlage
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1)
alte Bestandsanlagen:
KWK-Anlagen, die bis zum 31.12.1989 in Dauerbetrieb
genommen wurden.
2)
neue Bestandsanlagen:
KWK-Anlagen, die ab dem 01. Januar 1990 in Dauerbetrieb genommen
wurden, sowie alte Bestandsanlagen, die im Zeitraum vom
01.01.1990 bis 31.03.2002 modernisiert und wieder in
Dauerbetrieb genommen wurden.
3)
modernisierte Anlagen:
alte Bestandsanlagen, die modernisiert oder durch eine neue
Anlage ersetzt und zwischen dem 01.04.2002 und dem 31.12.2005
wieder in Dauerbetrieb genommen worden sind.
Eine
Modernisierung liegt vor, wenn wesentliche die Effizienz
bestimmende Anlagenteile erneuert worden sind und die Kosten der
Erneuerung mindestens 50% der Kosten für die Neuerrichtung der
gesamten Anlage betragen.
Besonders
gestellt werden Mini-KWK-Anlagen bis 50 kWel.
Diese Anlagen
erhalten, sofern sie im Zeitraum vom 01.04.2002 bis zum
31.12.2008 in Dauerbetrieb gehen, eine statische
Zuschlagszahlung von 5,11 Euro-Cent über einen Zeitraum von 10
Jahren nach Inbetriebnahme der Anlage. Im Gegensatz dazu müssen
Mini-KWK-Anlagen, welche vor dem 01.04.2002 in Dauerbetrieb
gegangen sind (neue bzw. alte Bestandsanlagen) sowie Anlagen bis
50 kWel, welche nach dem 31.12.2005 installiert
werden, mit degressiven Zuschlagszahlungen und einer zeitlich
befristeten Förderungsdauer zu Recht kommen.
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